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Bare Metal Provisioning - 3 Fragen an Felix Krohn

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Felix Krohn, SysAdmin bei OVH, hat auch dieses Jahr wieder am „UnFUCK“-Event (Unix Friends And User Campus Kamp) der Hochschule Furtwangen University teilgenommen und war darüber hinaus auch mit einem Deep-Dive-Fachvortrag vertreten. Dieses Event wird vom UnFUG-Referat der Hochschule veranstaltet und richtet sich an Studierende, Alumni, Professor/-innen und alle Interessierten.

An den vier Veranstaltungstagen gibt es Vorträge und Workshops zu den Themengebieten Open Source, Programmierung und Softwareentwicklung, Linux, Unix, Security, Algorithmen, Failosophy und Internet of Things. Aktuell ist Cloud das Trendthema schlechthin. Alle wollen in die Cloud. Mittlerweile gibt sogar der Mittelstand den lange gehegten Widerstand auf. Allein für den deutschen Markt wird für Cloud Services ein Umsatzvolumen von 19,8 Milliarden Euro bis 2018 erwartet. Warum ist das Thema Bare Metal dann überhaupt noch wichtig? Naja, die Cloud liegt auch nicht „irgendwo“. Auch „dematerialisierte“ Infrastruktur ist Bare Metal, nur eben an einem anderen Ort, versteckt in „somebody else’s problem field“, wie Douglas Adams sagen würde.

Es ist natürlich wichtig zu wissen und zu verstehen, wie diese Infrastrukturen bereitgestellt werden können. Gerade mit den wachsenden Ansprüchen an moderne Server-Infrastrukturen und insbesondere deren kurzfristige Bereitstellung wird es immer wichtiger, hier für Automatisierung zu sorgen. Diese ermöglicht es den Nutzern, sich ganz auf die eigenen Produkte zu konzentrieren und weniger Zeit auf die Installation der Basis-Infrastruktur zu verwenden. Außerdem lassen sich solche Deployments sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen - und viele Nutzer unterschätzen die Vielzahl an Möglichkeiten, mit denen sich das Setup solcher Bare-Metal-Infrastrukturen beeinflussen lässt. Welche Gründe sprechen Ihrer Meinung nach für die Nutzung von Bare Metal, wenn man für dieselbe Anwendung auch eine Cloud-Infrastruktur einsetzen könnte? Nun, das eine schließt das andere ja nicht aus. Bare-Metal-Infrastrukturen sind für all diejenigen interessant, die aus bestimmten Gründen, also etwa aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder wegen firmenpolitischer Richtlinien, ihre Cloud-Angebote selbst betreiben wollen oder vielleicht sogar müssen.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch eine Vielzahl spezieller Anwendungsfälle, die mit einer Bare-Metal-Infrastruktur genauso gut, wenn nicht sogar besser realisiert werden können. Ich denke dabei vor allem an nicht-virtualisierende Workloads wie HPC. Aber auch Anwendungen, die auf Big Data basieren und damit in sehr kurzen Zeitintervallen riesige Datenmengen verarbeiten, können von Bare Metal in Bezug auf Verfügbarkeit, Stabilität und Performanz profitieren. Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Vorbehalte bezüglich Bare-Metal-Infrastrukturen? Häufig wird dogmatisch zwischen Cloud-Infrastrukturen und Bare-Metal-Infrastrukturen getrennt. Dabei ist es durch entsprechende Automatisierung ohne Weiteres auch möglich, Bare Metal wie eine Cloud zu nutzen: Sie können relativ einfach Ressourcen auf Abruf installieren, konfigurieren und schließlich bereitstellen. Damit profitieren Sie von dem Besten aus beiden Welten. Bare-Metal-Server können z. B. bei OVH in wenigen Minuten erstellt und sehr effizient eingesetzt werden, um Cloud-Services zu vereinfachen. Dabei gibt es sehr gute Lösungen, mit denen Sie die volle Kontrolle über Ihr System haben und Ihre Ziele verwirklichen können. Für alle, die tiefer in die Materie einsteigen wollen und vielleicht den Vortrag von Felix Krohn verpasst haben, besteht am 03. Juni die Möglichkeit an seinem kostenlosen Deep Dive Webinar: „Blick unter die Wolken: Automatisiertes Bare-Metal Provisioning für Ihre Infrastruktur“ teilzunehmen. Hier geht’s zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/4480384913049154305