Pressemitteilung

Work@OVH, Arbeitsplätze „as a Service“

2018
Pressemitteilung
Deutschland

corporate

""Bei OVH haben wir unsere eigenen Arbeitsbereiche entworfen und so die Arbeitsplätze den verschiedenen Berufen und Arbeitsweisen im Unternehmen angepasst, und nicht umgekehrt. Unter der Leitung von Fanny Villez hat unser Real-Estate-Team die Bedürfnisse der Mitarbeiter unter die Lupe genommen und auf diese mit der Gestaltung neuer Arbeitsbereiche geantwortet. Ein optimales Arbeitsumfeld ist die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeiter sich mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren, sich dort wohlfühlen, untereinander Kontakte knüpfen, sich innerhalb ihres Teams, ihrer City und im Unternehmen integrieren und vermehrt einbringen. Unser Projekt Work@OVH setzt auf Ergonomie, Komfort und Zweckmäßigkeit. „Über die Innenarchitektur der Arbeitsräume, ergonomisch angepasste Arbeitsplätze und eindeutige Beschilderungen haben wir versucht, Kommunikation, Zusammenarbeit und Arbeitsgeschwindigkeit zu fördern. Wir wollten auch die Mitarbeitermobilität und die Möglichkeit, remote zu arbeiten, vereinfachen, was bei einem internationalen Unternehmen wie OVH eine enorme Herausforderung bedeutet. Außerdem wollten wir eine informellere Arbeitsweise und mehr Spontaneität ermöglichen, denn dadurch werden Kreativität und Innovation gefördert“, erklärt Fanny Villez. Für die Einrichtung idealer Arbeitsbereiche hat das Real-Estate-Team sich direkt über Online-Umfragen, Workshops und Ideensammlungen von den Angestellten inspirieren lassen . Dabei ließen sich an den Standorten die folgenden vier Haupttendenzen erkennen:

  • Flex Office: keine Einzelbüros und keine abgeschotteten Bereiche
  • Activity Based Working (ABW): die Wahl des Arbeitsplatzes je nach anstehenden Aufgaben und Zielsetzungen
  • Office sweet Office oder auch das Büro als Wohlfühlraum: Ambiente, Dekoration, Möbel und Pflanzen, um die Räume authentischer, komfortabler, persönlicher und inspirierender zu gestalten
  • Slow Work Place: ein ruhiger Arbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten ohne Nebengeräusche und Unterbrechungen

Drei Mitarbeitertypen und sechs daran angepasste Arbeitsbereiche Ausgehend von Berufen, Projekten, Aufgabentypen und Tageszeiten haben wir sechs verschiedene Arbeitsbereiche definiert. Sie lassen sich einerseits in individuelle oder Gruppenbereiche und andererseits in formelle oder informelle Bereichen aufteilen. Diese Bereiche sind mit Piktogrammen (siehe unten) beschildert, die Art und Größe (nach Mitarbeiterzahl) des Raumes angeben. Die kleinen Kreise stellen die Mitarbeiter dar und die Art der Interaktion wird dadurch angegeben, wie nah die Kreise zueinander angeordnet sind. Diese Piktogramme stellen je einen der sechs definierten Arbeitsbereiche dar. Befindet sich der Kreis im Inneren einer Form, wie bei den Bereichen Share und Standalone, dann bedeutet das, dass der Bereich formell und geschlossen ist. Auf der anderen Seite stehen die eher informellen und offenen Bereiche. Die Arten der Arbeitsbereiche sind auf die Mitarbeitertypen zugeschnitten. Das Real-Estate-Team hat die unterschiedlichen Mitarbeitergruppen bei OVH untersucht und drei Mitarbeitertypen mit jeweils spezifischen Bedürfnissen und Arbeitsweisen identifiziert. Sie wurden „Proton, „Neutron“ und „Elektron“ getauft.

  • Ein Proton-Mitarbeiter übt seine Arbeit eher im Sitzen aus, wie beispielsweise Entwickler, Integratoren, Mitarbeiter im Kundendienst oder in der Rechtsabteilung.
  • Neutron umschreibt eher Trainer, die in Redaktions-, Kommunikations- und Finanzteams arbeiten, und deren Tätigkeit eine gewisse Beweglichkeit und den Austausch mit anderen erfordert.
  • Ein Elektron-Mitarbeiter ist, wie der Name schon sagt, flexibel. Zu diesem Typ gehören Projektleiter, Außendienstmitarbeiter oder Manager, die ständig zwischen den verschiedenen Teams wechseln müssen.

Die angepassten Arbeitsbereiche wurden ausgehend von den unterschiedlichen Mitarbeitertypen konzipiert. Zunächst unsere formellen Bereiche, die hier in der Reihenfolge von individueller Nutzung bis Gruppennutzung aufgelistet sind:

  • Standalone: individueller Arbeitsplatz, in einer abgeschlossenen Box, die nicht reserviert werden kann; ermöglicht konzentriertes Arbeiten in einer ruhigen Umgebung oder ungestörtes Telefonieren.
  • Share: Besprechungsraum, der abgeschlossen ist, reserviert werden kann und an dessen Wänden Notizen gemacht werden können; geeignet für Gruppenbesprechungen oder für Termine mit Partnern, Bewerbern oder Zulieferern.

Share-Bereich OVH Nantes Standalone-Bereich OVH Nantes

  • Update: offener Bereich mit Platz für rund zwanzig Personen, Stauraum und Sitzblöcke, Atelier/Lab und Tafel; für Präsentationen

Update-Bereich in Bordeaux Kommen wir nun zu den informellen Bereichen:

  • Framework: offener Bereich, höhenverstellbare Schreibtische, bewegliche Sitzmöglichkeiten, Sofas, Whiteboards; geeignet für den Austausch zu laufenden Projekten und für kurze Gespräche.

Framework-Bereich in Campus 1 in Roubaix  

  • Ping: Zwischenbereich, für Einzelpersonen oder Personengruppen, Ablage oder Stehtische für mehrere Personen, nahe bei den Open Spaces; geeignet für Debriefings, Beantworten von E-Mails etc.

Ping-Bereich in Campus 2, Roubaix Ping-Bereich in Rennes

  • Reboot: Bereich für Entspannung und Freizeit, individuell oder gemeinsam nutzbar. In der Cafeteria, beim Tischfußball, mit Spielekonsolen, im Rückzugsraum oder in der Leseecke kann man abschalten; ein Bereich, um Spaß zu haben, sich auszuruhen oder um aufzutanken.

Reboot-Bereich in Campus 2 in Roubaix. Reboot, Framework und Share werden hauptsächlich von den Protonen genutzt, Neutronen halten sich in den Bereichen Reboot, Share, Framework und Ping auf. Elektronen nutzen alle Arbeitsbereiche, also auch Standalone und Update. In Nantes und Bordeaux, wo wir work@OVH bereits umgesetzt haben, profitieren die Mitarbeiter von den neuen Konzepten des Real-Estate-Teams. In Nantes haben wir ein Flex Office mit dedizierten Bereichen für alle Bedürfnisse, Aufgaben und Tageszeiten gestaltet. Alle teilen sich dieses Büro, wobei jeder sein persönliches Schließfach besitzt. Es gibt eine Skateboardrampe aus Holz, die wie ein Amphitheater aufgebaut ist und auf der man sowohl arbeiten als auch entspannen, einer Konferenz oder einem Meeting folgen kann. Dies ist der Lieblingsort der Mitarbeiter sowohl zum Ausruhen als auch zum Arbeiten, und der Mittelpunkt unserer Räumlichkeiten in Nantes. Im nächsten Schritt von work@OVH wollen wir alle OVH Büros, Standorte und Rechenzentren weltweit neu gestalten. 2018 wird das Real-Estate-Team, nachdem es in Nantes, Bordeaux und London tätig war, weiter nach Breslau, Gravelines, Croix, Saarbrücken, Mailand und Paris reisen. In den nächsten Jahren wird sich das Team weiteren Herausforderungen wie einer angenehmen Raumluft und Geräuschkulisse (OVH Raumduft, Sound Design) stellen, um die OVH Erfahrung zu vervollständigen.  ""