ESA und OVHcloud erneuern Partnerschaft zur Unterstützung von Raumfahrt-Start-ups im Bereich KI
Mailand – 6. November 2024 – OVHcloud und die Europäische Weltraumorganisation (ESA), verkünden heute ein wichtiges neues Kapitel in ihrer langjährigen Zusammenarbeit. Diese erneuerte Partnerschaft unterstützt innovative Raumfahrt-Start-ups im Bereich KI mit einem zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit.
Die Erneuerung der Partnerschaft ist Teil der Ziele der ESA Partnership Initiative for Commercialisation (EPIC), um Geschäftsmöglichkeiten für europäische Start-ups zu erweitern. Dabei werden ESA Business Incubation Centers (BIC), Technologie-Broker, Phi-LabNET sowie das ursprüngliche ESA Φ-lab und InCubed einbezogen. Die Synergien mit dem OVHcloud Startup-Programm, das seit einem Jahrzehnt den Übergang von Start-ups und Scale-ups zu einer zuverlässigen Cloud unterstützt, spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.
Ein starker Impuls für junge Unternehmen, um mit OVHcloud AI Endpoints KI-Lösungen voranzutreiben
Eines der Ziele der Partnerschaft ist es daher, die Nutzung von OVHcloud KI-Lösungen, einschließlich OVHcloud AI Endpoints, in den ESA-Kommerzialisierungsnetzwerken (BIC, Technologie-Broker, Phi-LabNET, Φ-lab und InCubed) zu fördern. OVHcloud AI Endpoints ermöglicht es Entwicklern, ihre Anwendungen mit vorgefertigten KI-Schnittstellen zu erweitern. Die serverlose Plattform erfordert keine KI-Expertise oder dedizierte Infrastruktur und bietet eine Reihe moderner KI-Modelle wie LLMs, Sprachverarbeitung, Übersetzung, Spracherkennung, Bilderkennung und mehr.
Raumfahrt-Start-ups und Scale-ups, die von der ESA-OVHcloud-Kooperation profitieren, können sich auch für das OVHcloud Fast Forward AI Accelerator-Programm bewerben, das ausgewählten KI-Start-ups und Scale-ups zusätzliche technische und Go-to-Market-Unterstützung bietet. Diese Unterstützung umfasst persönliche Beratung durch OVHcloud KI-Ingenieure, zusätzliche Cloud-Gutschriften sowie die Einbindung von Risikokapitalgebern und Unternehmenspartnern. Die erste Kohorte des KI-Accelerators wird von Januar bis April 2025 laufen. Die Bewerbungsfrist endet am 24. November 2024.
OVHcloud zeichnet sich in der Technologielandschaft durch sein integriertes industrielles Modell aus, das von Grund auf eine nachhaltige Cloud ermöglicht. Technologien wie Wasserkühlung setzen hohe Standards mit einem erstklassigen PUE-Wert von 1,29 und einem WUE-Wert von 0,30, was zur Senkung des gesamten CO₂-Fußabdrucks beiträgt. Die ESA verfolgt ebenfalls das Ziel, Nachhaltigkeitskriterien in ihre Auswahlverfahren zur Unterstützung von Start-ups zu integrieren.
„Heute ist ein Meilenstein für unsere Partnerschaft mit der ESA. Wir stärken nicht nur eine langjährige Kooperation, sondern fokussieren uns auch stärker auf Innovation und Nachhaltigkeit – eine Kombination, die durch die Start-ups im Weltraumsektor verkörpert wird. Diese Unternehmen werden von unserer Unterstützung profitieren, insbesondere in Italien, wo sie Zugang zu den Dienstleistungen in der neuen Local Zone in Mailand haben“, sagt John Gazal, Vice President Südeuropa und Brasilien bei OVHcloud.
„Die Verlängerung dieser Partnerschaft mit OVHcloud im Rahmen des EPIC-Programms bringt weitere Vorteile im Bereich Innovation für von der ESA unterstützte Start-ups und OVHcloud. Die Partnerschaft integriert Bausteine wie Nachhaltigkeit und KI, um das europäische Raumfahrt-Start-up-Ökosystem auf und verantwortungsvolle Weise voll zu entfalten“, so Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit bei der ESA.
OVHcloud und das ESA Weltbeobachtungs-Programm pflegen eine langjährige Zusammenarbeit, die zu innovativen Fortschritten in der Erdbeobachtungsforschung beigetragen hat. Die Nutzung der OVHcloud-Infrastruktur ermöglicht die Speicherung, Verwaltung und Analyse großer Mengen an Erdbeobachtungsdaten. Sie werden von Satelliten gesammelt und unterstützen ESA-Forscher:innen dabei, besser auf den Klimawandel, Naturkatastrophen und ökologische Herausforderungen zu reagieren – ganz im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen dieser Partnerschaft.
„Die laufende Zusammenarbeit zwischen ESA und OVHcloud zeigt die Kraft von Innovation und Technologie. Indem wir diese beiden großen Interessensbereiche – Erdbeobachtung und Cloud-Computing – vereinen, demonstrieren wir, wie fortschrittliche digitale Lösungen unsere ehrgeizigen Bemühungen zur Erkundung und zum Lernen unterstützen und den Weg für eine intelligentere, besser vernetzte Zukunft ebnen“, kommentierte Simonetta Cheli, Direktorin des ESA-Erdbeobachtungs-Programms.
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Über OVHcloud
OVHcloud ist ein Global Player im Cloud-Segment und europäischer Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen betreibt mehr als 450.000 Server in 43 Rechenzentren auf 4 Kontinenten und bedient 1,6 Millionen Kund:innen in mehr als 140 Ländern. Als Vorreiter im Bereich der vertrauenswürdigen Cloud und Pionier der nachhaltigen Cloud mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis setzt das Unternehmen seit mehr als 20 Jahren auf ein integriertes Modell, mit dem es die volle Kontrolle über seine Wertschöpfungskette hat – von der Konzeption seiner eigenen Server über die Orchestrierung seines Glasfasernetzwerks bis hin zur Errichtung und Verwaltung seiner Rechenzentren. Dieser einzigartige Ansatz ermöglicht es OVHcloud nicht nur, alle Verwendungszwecke seiner Kund:innen unabhängig abzudecken, sondern ihnen auch die Vorteile eines umweltverträglichen Modells mit sparsamem Ressourceneinsatz und einem CO2-Fußabdruck zu bieten, der die besten Werte der Branche erreicht.
ESA
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum. Ihre Aufgabe besteht darin, die Entwicklung der Raumfahrtkapazitäten Europas zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt weiterhin Vorteile bringen. Die ESA ist eine internationale Organisation mit 22 Mitgliedstaaten. Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen können seine Mitglieder Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Die 22 Mitgliedstaaten der ESA sind Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien, die Slowakei, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder. Einige Projekte beteiligten sich Kanada im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung. Fünf weitere EU-Staaten haben Kooperationsabkommen mit der ESA: Bulgarien, Kroatien, Zypern und Malta.
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Hanna Sißmann
Communications Manager Central Europe
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